Über das Dasein als Webmaster

Geschrieben am 11. Dezember 2007 um 14:59 | In Internet, Leben | 1 Kommentar »

Meistens nervt es mich, nach der Arbeit nach Hause zu kommen, sich sofort auf den Weg zum Rechner zu machen und mit einem beherzten Zeigefingerdruck auf den Anschalter des Rechners sich auf den 2. Teil des Arbeitstages vorzubereiten. Alles bevor man die Schuhe ausgezogen hat oder erstmal gemütlich eine geraucht hat. Geht nicht – es ist eine Sucht. Und schließlich müssen die Statistiken und Co. vom Tag ausgewertet werden.

Eine Sucht aus der ich in letzter Zeit öfter mit Ausflügen und Feiern ausbrechen muss. Seit dem letzten Urlaub im August durchschnittlich 12-13h am Tag gearbeitet… Wenn nur die normale Arbeit nicht wäre, dann wär alles viel einfacher und ich viel entspannter. Aber es ist ja nicht mehr lange… 😉

Aber trotz allem macht es mir dann doch noch Spaß im Internet zu arbeiten, auch wenn es extrem an die Substanz geht. Auf weitere Jahre.

Die perfekte Unterkunft?

Geschrieben am 4. Dezember 2007 um 13:09 | In Leben | 4 Kommentare »

hausgcvillaelsalobre.jpg

Eigentlich hätten wir schon die perfekte Unterkunft gefunden. 120m², zwei Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine Küche, ein Esszimmer, ein Bad und ein Duschbad. Als Bonus gibt es noch eine 40m² große Terasse und einen Salzwasserpool oben drauf. Der Preis ist auch kein Ding, 1.200 €. Für zwei Verdienende kein Thema. Doch leider liegt die Villa in El Salobre, also mitten in den Bergen von Gran Canaria und wird daher wohl leider keinen Internetanschluss haben. Doch das ist leider Pflicht für unser täglich Brot. Mal schauen was die Maklerin uns für Infos im Januar diesbezüglich geben kann.

Übers Auswandern

Geschrieben am 3. Dezember 2007 um 13:13 | In Leben | 5 Kommentare »

In Zeiten wo die Auswanderungssendungen nur so blühen, immer mehr Leute blind durchs Leben gehen und auf Kosten ihrer Kinder ihren Traum verwirklichen, wundert mich nichts mehr.

Man geht als Hartz-4-Empfänger in ein neues Land, weil es ja dort sicher Arbeit für uns überall beliebten Deutschen gibt, ohne sich vorher über das Leben in einem neuen Land informiert zu haben. Oder man muss lieber Gestern als Heute dem Heimatland den Rücken zukehren weil einem der Fiskus im Nacken sitzt.

Nun geht man also mit Sack und Pack, aber ohne Geld, in das neue Land und begibt sich auf die Suche nach Arbeit – was natürlich meist nicht erfolgreich ist, wen wunderts wenn man noch nicht einmal die Sprache annähernd beherscht. Wenn man selbstständig ist, kann man dem Sprachproblem etwas lockerer gegenüberstehen – aber natürlich sollte es über kurz oder lang das Ziel sein die Sprache zu beherschen.

Dann greift auch wieder das Geldproblem: Man findet nicht sofort Arbeit, hat nur 1.200 € für 4 Familienmitglieder auf der hohen Kante und man wird sofort aus der Bahn geworfen. Wie kann das ein Ziel sein? Es ist mir unverständlich mit so wenig Startkapital einen Neustart zu machen, gewisse Reserven sollte man haben um auch auf längere Zeit ohne Einkommen auszukommen – was bei Selbstständigen natürlich selbstverständlich seien sollte.

Ich belächle die Leute die zu uns sagen, wir seien mutig einen Neustart in einem anderen Land zu beginnen. Durch die Vorbereitungen wird nichts anbrennen und wir haben genug Reserven um ein paar Jahre ohne Einkommen überbrücken zu können – so macht der Start in ein neues Leben Spaß. Mutig sind für mich die, die mit 1.200 € einen Neustart anfangen, aber wir sicher nicht…

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