Auswandern
Geschrieben am 16. Oktober 2006 um 16:02 | In Leben | 13 Kommentare »Angeregt von Svens Eintrag zum Thema Auswandern, möchte ich auch gerne mal meine Meinung dazu abgeben.
Auf Gran Canaria erlebte ich viele Leute, die blind und dumm einfach nach ihrem letzten Urlaub ihr One-Way-Ticket buchten. Ohne vorher natürlich sich um eine Wohnung oder sonstiges zu kümmern… Die schwulen Bekannschaften werden mich schon aufnehmen – und wenn nicht vögel ich mich halt bei den Touris durch, damit ich nachts wenigstens etwas zum schlafen habe.
Wie naiv kann man sein? Oder geblendet von dem schwulen Traum?
Unser Vorhaben ist noch aktuell, nur weitaus geplanter als von manch anderen.
Ich werde meine Ausbildung erstmal beenden und anschließend noch das Verlängerungsjahr mitnehmen, um noch zusätzlich das Auswanderungssparschwein zu füttern…
Mein Ziel ist es auf Gran Canaria nicht mehr für irgendwen anders arbeiten zu müssen, sondern nur für mich, ergo bis dahin eine Selbstständigkeit zu erreichen wäre sinnvoll. Ich hasse es einfach für Chefs zu arbeiten und daran wird sich nichts ändern.
Einige Monate vor Abflug wird es dann in die intensivere Phase gehen, sprich Wohnung organisieren, Telefonanschluss und sonstiges. Wird alles schon klappen, aber so wie ich mich Chaot kenne, wirds sicher wieder einige lustige Hürden geben.
13 Kommentare »
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na, ich drücke euch die däumchen
Kommentar von Andreas — 17. Oktober 2006 #
Na, dann kann ich nur hoffen das die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Auswandern gegeben sind: Sprachkenntnisse! Die vermisse ich doch bei einigen Vögeln hier auf der Insel! Mit Deutsch und Englisch kommt man nicht wirklich weit! zumindest wenn man mit den Einheimischen klarkommen will sollte ein gutes Spanisch vorhhanden sein…
Kommentar von Blogger — 17. Oktober 2006 #
@ Blogger,
ich werde nicht so perfektes Spanisch benötigen. Klingt makaber, ist aber so…
Trotzdem ist ein Sprachkurs angedacht, der dann Ende nächsten Jahres beginnen wird.
Kommentar von Pascal — 17. Oktober 2006 #
Viele, die in ein Land auswandern, in dem sie schon mal Urlaub gemacht haben und es deshalb dort so schön finden, bedenken leider allzuoft nicht, das der (Arbeits-)Alltag kein Urlaub ist. Und da haben es Auswanderer die nicht von Anfang an einen guten Job haben, sondern sich durchschlagen müssen, oder an Selbständigkeit denken (ist ja fast das Gleiche) oft sehr viel schwerer als Einheimische.
Und was die Sprachkenntnisse betrifft: Es ist nicht immer Saison und dann sind die Deutschen wieder außer Landes, da hilft es schon, wenn man ein wenig die Landessprache beherrscht.
Kommentar von holger — 17. Oktober 2006 #
wisst ihr nicht, womit pascal kohle macht? er braucht hier keinen job… er bringt seinen mit. im übrigen kommt man hier sehr wohl mit deutsch und englisch klar
und abgesehen davon..selbst die festlandspanier verstehen hier KEIN WORT von dem kauderwelsch, welches die canarios sprechen
Kommentar von svoogle — 17. Oktober 2006 #
ja, stimmt. die canarios sprechen starken akzent.. also am besten ists man selbst spricht spanisch und die antworten auf englisch. so ist jedem mehr als nur geholfen
anmerkung: ich war schon mal da und kann (hoch-)spanisch^^
Kommentar von Andreas — 18. Oktober 2006 #
Mir ist aufgefallen, dass die Canarios wesentlich aufgeschlossener und hilfsbereiter sind, wenn sie sehen, dass man sich zumindest bemüht, in ihrer Sprache zu sprechen. Sicher kommt man unter Umständen in der Branche, in der man sich sein Geld verdient (Zum Beispiel im vierten Stock des Yumbo) mit deutsch und englisch durch. Aber ist es das, was man will? Durchkommen? Ist das alles?
Nene, wer nach Spanien geht, sollte die Sprache rudimentär beherrschen, allein schon aus Höflichkeit den Einheimischen gegenüber.
lg/Peter
Kommentar von Peter — 20. Oktober 2006 #
peter du hast schon recht…aber es ging darum, dass spanisch eine grundvorraussetzung zum auswandern ist..das ist es nicht
soll heissen: brot und wasser bekommst du auch ohne spanischkenntnisse
..übrigens..ich versuchs überall mit spanisch, aber mir wird fast immer in english geantwortet..ist fürs direkte lernen auch nicht sonderlich hilfreich
Kommentar von svoogle — 20. Oktober 2006 #
exactly @ Peter!
das gilt für jedes Land in das wer auswandern will. find ich auch.
naja. überlebenswichtig sind nur arme und mimik/gestik.. aber es soll doch schön sein. stell dir vor alle würden bloß ihre heimatsprache sprechen und sonst nix. ich müsste leider brechen und sie nach hause schicken ^^ die sprache ist teil der kultur, und mit der sollte man sich als auswanderer einfach vertraut machen.
Kommentar von Andreas — 20. Oktober 2006 #
Außerdem würden mich keine 10 Pferde dazu bringen, in einer Touristenhochburg wie Playa de Ingles, Mas Palomas oder Gtt behüte mich, in San Augustin oder Puerto Rico meine Zelte aufzuschlagen. Gran canaria kann so schön sein, wenn man nicht über besoffene, verkokste und überkantitelte Touristen stolpert. Heiße Tips sind Arehucas, Firgas, Agaete (Da bauen sie jetzt sehr schöne Häuser unten beim Hafen), Mogan, …
Und ich könnte mich nicht erinnern, dass mir je ein Canario auf englisch geantwortet hätte, wenn ich ihn auf spanisch angesprochen habe
Kommentar von Peter Nathschläger — 24. Oktober 2006 #
naja peter, wer hier leben und vor allen dingen arbeiten will, der braucht eine vorhandene infrastruktur. in meinem fall z.b. ADSL, was leider noch nicht überall auf der insel verfügbar ist…in anderen fällen ist es ein job im tourismus..klar gibt es schönere plätze auf der insel (wobei ich dazu sagen muss, dass ich hier in maspalomas eine absolute grüne idylle habe), aber das kann man sich nur “leisten” wenn man seine schäfchen im trocknen hat und nicht mehr arbeiten muss
schön, wenn das bei dir schon der fall ist
Kommentar von svoogle — 24. Oktober 2006 #
hallo; also ohne spanisch geht hier schon mal gar nix, ausser immer die gleiche leute und die gleiche umgebung, sprich sueden der insel. die canarios sprechen definitiv keine fremdsprachen wie a; englisch B; deutsch oder C, kastilisch.
ich wihn seot 4 jahren hier (in telde) und kann euch echt sagen – so leid es mir tut – es sind echt pappnasen. freundschaften zu schliessen ist extrem schwer, nicht weil man eutscher ist sonder ausserhalb der inseln kommt (peninsular). ich meinm leiser fehlt den meisten canarios die perpektive, sprich die weite und einfach die normaliteat einer verbindung,. alles ist weit weg und irgendwie interssiert sie es aucgh nich was in der welt vorgeht.eigentlich ok, oder? ja, aber wenn man ein kononentaleuropaeer ist merkt man schon das einem die perspektive fahlt. aus wndewre wenn du wilst, aber ic geb dir nen tipp; nicht die kanarischen inseln, v.a. wenn dus ernst meinst und laenger froh sein willst. es ist und bleibt eine insel
jaleo
Kommentar von jaleo — 4. Mai 2007 #
Habt Ihr schon Mal was von der Karibik Insel Saint Martin gehört? Sie gillt unter Schwulen als Geheimtip!
Gruß Anett
Kommentar von Anett Wunderlich — 22. Mai 2007 #