Wolfsburg
Geschrieben am 21. April 2006 um 23:09 | In Leben | 42 Kommentare »Wolfsburg – (k)eine Reise wert!
(vielleicht ein wenig zu hartes Urteil)
Geistige Endlosschleife zwischen Harz und Heide Wolfsburg ist durchaus mehr als nur VW, auch wenn man diese zugegeben etwas gewagte Theorie aufgrund der Omnipräsenz jenes selbst ernannten “global players” kaum zu glauben vermag. Dabei ist VW noch das beste in dieser “Großstadt”. Man rühmt sich ständig mit der Tatsache, daß doch tatsächlich mehr als 100.000 Menschen innerhalb der Stadtmauern wohnen, wobei die Stadtoberen permanent in der Angst leben , dass mehr und mehr Menschen in die benachbarten Kreise, wie z.B. das wenig attraktivere Gifhorn, ziehen und damit der Großstadtstatus flöten geht.
Wolfsburg, das ist dieser Stadt gewordene Großmachttraum von Selbstüberschätzung geblendeter und in den engen Grenzen ihrer eigenen Horizonte gefangener Provinzniedersachsen, irgendwo zwischen Harz und Heide im ehemaligen Zonenrandgebiet. Dabei hätte es einmal alles so schön werden können. Irgendein Adelsgeschlecht, derer von “Bartensleben” oder so ähnlich bauten in ferner Vorzeit eine Residenz an einem Flüsschen namens “Aller” und nannten das mal eben Wolfsburg. Mehr war nicht. Mehr kam nicht. Bis 1938 der kleine, dicke, impotente, arbeitslose österreichische Landschaftsmaler der Meinung war, er müsse ein Auto inmitten brach liegender Heide bauen lassen. Denn was sollte Deutschland denn mit den schönen neuen Autobahnen anfangen, wenn kein Auto zum Befahren die großdeutsche Garage bevölkerte? Damit nahm das Elend seinen Lauf. Eine
klassisch elende Trabantenstadt entstand. Zunächst hieß diese Barackensammlung “Stadt des KdF-Wagens”. Nach dem Krieg war man dann ganz schnell dabei und berief sich auf das gammelige Schloß und schon war die eigene Geschichte bewältigt.
Volkswagen bestimmt das Leben. Egal wann, wie und wo. Die Straßen sind bei Schichtwechsel mit Neuwagen dicht geschissen, man geht ins VW-Museum, besucht die Autostadt, sucht sommers nasse Abkühlung im VW-Bad oder sieht dem ganzen Stolz der Wolfsburger beim Fußballspielen im VW-Dress zu und sollten tatsächlich einmal Gespräche stattfinden, so haben sie immer etwas mit Autos oder dem “Werch” zu tun, wie der Wolfsburger seinen Arbeitgeber gerne betitelt. Nur das relativ neue und sehr wohl bekannte Kunstmuseum wird weitestgehend gemieden. Dessen Besucherzahlen sind wohl auf diejenigen Menschen zurückzuführen, die auf dem Weg nach Berlin einen Stau auf der A2 meiden wollten und sich verfahren haben. Eine nette Idee dieses Museum, nur mangels Zielgruppe am falschen Ort.
Aber wie am Anfang dieses Aufsatzes berichtet, Wolfsburg ist mehr. Wolfsburg sind all die vielen Menschen. Und die haben es faustdick hinter den Ohren, leider nur nicht neben den Ohren, bzw. dazwischen. Die Menschen denken alle mit dem Rückenmark, von Gehirnen keine Spur weit und breit.
Wer kein Abitur hat macht eine Ausbildung bei VW und geht ans Band. Wer Abitur hat, studiert Fahrzeugbau oder andere Studiengänge mit denen er heim ins Werk kommen kann. Das Leben ist vorgezeichnet. Ausbruchsversuche sind zwecklos – schließlich ist man umstellt – und werden auch gar nicht erst unternommen. Die Werte des klassischen Wolfsburgers haben in der Regel vier Räder, sind im Portmonee und lassen sich in der wohl einzigen regionalen Tageszeitung ohne Feuilleton nachlesen. Ja tatsächlich, die “Wolfsburger Allgemeine” hat kein Feuilleton, dafür viele bunte Bilder im Sport – und Autoteil und berichtet mit penetrantischer Vehemenz von der örtlichen Prominenz. Man erfährt dort wie es auf der Geburtstagsfeier des Leiters der Stadtbücherei (die gibt es wirklich) war oder wie der bettnässende Hund der Ex-Frau des stellvertretenden Vorsitzenden der Handwerkskammer heißt.
Womit ich dann auch schon bei dem wäre, was das Leben in dieser Stadt und in den angrenzenden Dörfern und Gemeinden so unerträglich macht. Der homo wolfsburgis besticht zielsicher durch seine vehemente Weigerung über den Tellerrand bzw. Stadtrand zu blicken. VW bezahlt gut, 50 % der Löhne und Gehälter sind Schmerzensgeld. Oberflächlichkeit ist des Wolfsburgers vorherrschende Charaktermindereigenschaft. Eine Definition der eigenen Person findet ausschließlich über den geliebten bereiften Lackträger statt. Läuft das tiefergelegte Auto, sitzen die Haare, paßt die Schminke zur Wagenfarbe und wo gehen wir abends hin? Das sind die Fragen, die alle beschäftigen. Bei der älteren Generation wird sich dann noch über die richtige Länge des Rasens im heimischen Garten und die korrekte Nord-Süd-Ausrichtung des Rhododendron die Leere hinter der Stirn zerbrochen. Erst genannte Personengruppe bevölkert allerdings unglaublicherweise oftmals gar nicht zwecks Bierglasleeren und Durchschütteln des Körpers zu Wolfgang – Petry – Rhythmen die einschlägigen Wolfsburger Ausschenkorte oder Discos, sondern man fährt ins Umland, genauso wie in Brandenburg oder Sachsen-Anhalt auf die umliegenden Dörfer. Will man nicht fahren und den Führerschein aufs Spiel setzen, sondern munter und fröhlich seinen von der IG-Metall über Jahre erkämpften fürstlichen Salär verzechen, existiert in der Innenstadt, seitens offizieller Stelle der Strassenschilderaufstellbehörde mutig anglizistisch “City” genannt, der so genannte Kaufhof respektive Saufhof, (schon mal nicht schlecht kreativ dieser neckische Spitzname der Alkoholgourmetssammelstelle) an den es den Mittellandkanalanrainer zwecks Alkoholaufnahme gerne zieht. Dabei handelt es sich um einen Straßenzug von ca. 200 Metern Länge, in dem sich Kneipe an China-Fastfood reiht. Alles konzentriert, alles nah bei einander, alles im Griff, alles beherrschbar, alles furchtbar langweilig. Im Sommer kann man sogar nett in diesem dörflich – boulevardesken Ambiente vor den heiligen Hallen der Alkoholtempel sitzen, muss jedoch fortgesetzt damit rechnen, dass ein Auto bassdröhnend sich an den aufgestellten Tischen und Stühlen vorbei zu schlängeln versucht.
Eine beinahe ebenso langweilige Stadt namens Hannover gab von ihrem EXPO – Schimmer etwas ab und so begab es sich, dass sich die Wolfsburger Stadtherren und -damen sagten: Unser Dorf muß schöner werden. Es wurde also gebaut und begrünt. Der Bahnhof, schließlich Aushängeschild gegenüber denjenigen, die mit dem ICE durchfahren oder mit einem IR ankommen, wurde anfangs am Vorplatz für viel Geld begrünt, mittlerweile ist eben diese Rasenfläche wieder abgetragen und irgend eine Museumsperle wird an dessen Stelle in den Wolfsburger Schweinetrog geworfen. Auch die Cinemaxx-Filmtheatergruppe zeigte sich mitleidig und setzte einen ihrer Tempel günstig zwischen Bahnhof und neuem Parkplatz. In diesem Zusammenhang muß ich unbedingt erwähnen, dass es in Wolfsburg Parkplätze gibt wie Silikon in Dolly Busters gigantischer Oberweite. Soll ja mal positiv hervorgehoben werden. Von Maßnahmen wie der Steigerung des Öffentlichen Personennahverkehrs und Minderung des motorisierten Individualverkehrs haben Wolfsburgs Stadtmanager noch nie etwas gehört, schließlich möchte man seinen größten Steuerzahler auch nicht vergrätzen, denn VW baut ja nun mal keine Fahrräder. Und auch sonst wurde mittlerweile die Stadt runderneuert und neu bebaut. Was es jetzt nicht alles gibt. Neuerdings hat die immer noch ihren siebziger – Jahre – Charme versprühende Fußgängerzone einen H&M-Bekleidungstempel. Glaubt man kaum. H&M, das war auch groß in der Zeitung und sorgte für fast soviel Aufmerksamkeit wie die spektakuläre Eröffnung der H&M-Vertretung in New York.
Was soll das erst für eine helle Aufregung geben, wenn das neue Shopping Center errichtet wird? Nun braucht die Jugend nicht mehr zum Einkaufen ins benachbarte Braunschweig zu fahren und sieht somit auch gar nichts mehr davon, wie es hinter den Stadtgrenzen aussieht. Höchstens kennen die nachwachsenden Rohstoffe der Volkswagensklavenschaft die Autobahn A2 zum Flughafen Hannover, von wo aus ja bekanntlich die Maschinen nach Mallorca, Ibiza oder Malaga abgehen. Nur Burger King hatte noch kein Einsehen sich in der “Volkswagenstadt Wolfsburg” (ist das nun Ironie des örtlichen Tourismusbüros oder sind die allen Ernstes tatsächlich so bescheuert und synapsenverödet wie ich glaube?) niederzulassen.
“Dumm lebt es sich einfacher” sagt der Volksmund, und möchte man Binsenweisheiten etwas Wahres abgewinnen, hiesse das übertragen: Der gemeine Wolfsburger ist froh und rund um die Uhr glücklich. Soweit so gut, wenn nicht einmal im Jahr regelmäßig die Apokalypse drohen würde. Dann wenn nämlich der Jahreswagen unter das deutsche Volk gebracht werden soll. Aufgrund der gebrauchtwagenmarkttypischen Eigenheiten der letzen Jahre will aber kein Schwein den am Tacho manipulierten und regelmäßig bis zum Koitus gepflegten Golf kaufen. Ältere Eingeborene schwärmen dann von der guten alten Zeit, als die Mark noch keinen halben Euro und ihre engstirnigen Stammtischparolen noch was wert waren: “Früher hat man immer noch mal so 2000 – 3000 Mark Gewinn gemacht”. Ach das waren noch Zeiten, als man sich ein kleines Zubrot steuerfrei verdienen konnte, als man selbst für das Auto weniger ausgeben musste, als irgend ein Depp von ganz weit her kommend dann bezahlt hat. Doch das tut dem Wahnsinn keinen Abbruch, problematisch wird es erst bei flauem Gebrauchtwagenmarkt, denn “der Neue” ist schließlich bestellt und will bezahlt werden.
Als Kind und Jugendlicher hat man ja wenig Mitbestimmungsrecht, was die Auswahl der Aufwachsumgebung betrifft. Da ich selbst einige Jahre gefangen war in dieser ausschließlich sich selbst reflektierenden Spiegelirrgarten – Gesellschaft, führt mich der mittlerweile geschärfte Blick zurück durch den venezianischen Spiegel zu der Erkenntnis, dass Wolfsburg keineswegs der Nabel der Welt ist, für den es sich gerne hält bzw. gerade in letzter Zeit durch ein forciertes Stadtmanagement gemacht werden soll. Eher kommt schon der Vergleich mit einem eiterigem Furunkel auf Claudia Schiffers Nase der Wahrheit näher.
“Woltsbock” sagt man an der Aller, auf eine deutliche Sprache oder gar richtige Orthographie kommt es eh` nicht mehr an. Gesprochen wird im übrigen immer sehr laut und viel, wenn auch ohne Sinn, nur laut muß es sein. Produktionsmaschinen lassen keinen Flüsterton zu.
42 Kommentare »
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bruuutal. aber brutal gut! “sich selbst reflektierenden Spiegelirrgarten” passt gut.
wie kamst du denn auf diese Weisheit?
kann ich befürworten. wenngleich ich den Satz mit Hannover da mal ernsthaft streichen würde *böseguck*
*lob*
Kommentar von Andy — 22. April 2006 #
Das fand ich in unserem Schulforum, aber ich fand es so passend, das ich es gleich hier veröffentlichen musste
Kommentar von Pascal — 22. April 2006 #
ROFL – klasse. Genau mein Schreibstil, und als zugezogener WOBer kann ich dem nur beipflichten. Kurz: hier ist nichts los, die Stadt ist hässlich, und zum Motorradfahren ist die Gegend sowieso gänzlich unattraktiv. Einen Grund für die mangelnde Attraktivität hat die Stadt aber meiner Meinung nach: wenn man sieht, wie viele Leute hier wohnen und arbeiten, die zu doof sind, ein Loch in den Schnee zu pissen, muss man sich nicht wundern, warum sich das Angebot an Unterhaltung, Restauration und Bekleidung mehr an den geistigen Pantoffeltierchen ausrichtet.
Deinem Artikel habe ich nichts hinzuzufügen (inhaltlich), er passt wie der Reifen auf den Golf. Nur eins noch: nicht die Einwohner der “Stadt des KdF-Wagens” waren es, die ihre Stadt in Wolfsburg umbenannt haben, nein, es waren die alliierten Besatzer, denen nichts besseres einfiel, als das Traumschloss an der Aller für den Namen heranzuziehen.
Erwähnenswert wäre übrigens auch, daß die Stadtväter es sich Unsummen haben kostenlassen, Wolfsburg für einige Wochen in “Golfsburg” umzutaufen. Am Bahnhof stand “Golfsburg” genauso wie an jedem Ortseingangs- und Ausgangsschild.
Und noch etwas Gutes: neben H&M wird uns demnächst auch Burger King beglücken, die in eine denkmalgeschützte Tanke aus den 70ern zieht.
Ein “Ami” in Wolfsburg……
Kommentar von Joey — 31. August 2006 #
sorry jungs,
aber ihr seid alle ein wenig lächerlich.
das hört sich nach neid der besitzlosen an, was ihr von euch gebt! wolfsburg rockt!!
Kommentar von andi — 5. Januar 2007 #
Neidische Opferlämmer. Tja inner Gosse gibts kein Wohlstand ihr Lauchs
Kommentar von Knuth — 14. März 2007 #
Wow, ich habe noch nie einen negativeren Kommentar gelesen:mad:
Woher kommt dieser Hass:?:
Hat Dich Deine Mutti nicht lieb:wink:
Warum bist Du noch hier? Kannst Dein Studium doch auch in einer tollen Stadt machen!
Vermutlich lebst Du aber vom Geld Deiner Eltern die bei VW am Band arbeiten:razz:
Du wünschst Dir Akzeptanz und Toleranz?:geil
Warum lebst Du dann mit diesem Text das genaue Gegenteil vor?:doh:
Tipp: Verlasse diesen beschaulichen Ort. Du hast ihn nicht verdient!:cool:
Kommentar von Thorsten21 — 17. Mai 2007 #
wolfsburg ist eine stadt im grünen.
viele neider lästern gegen wolfsburg.
es gibt auch dumme wolfsburger
die arbeiten aber nicht bei vw
sondern laufen im rathaus herum
nur die architektur ist von arsch
das bestimmen die braunen stadträte
besucht mal die stadtteile vorsfelde oder:flenn:
fallersleben
dagegen sind die kulturerben in deutschland
ein nichts
Kommentar von RAINER RUNGE — 23. Mai 2007 #
Wolfsburg, eine Stadt im Grünen? Nun ja…. geografisch gesehen schon
Jedoch…. dreckig wie sau. Die Fussgängerzone wird vielleicht noch saubergehalten, aber sonst? Spätestens seit wir einen Hund haben, sind wir schlauer. Wolfsburg scheint mir eher Landesmülldeponie zu sein
Da ich Wolfsburg soooo liebe, insbesondere den Stadtteil, in den es mich zwangsläufig verschlagen hat und aus dem ich so schnell nicht wieder rauskomme (hey, will einer einer 100 qm Eigentumswohnung kaufen?), habe ich sogar ein Shirt designed. Kauft es – helft mir
http://www.spreadshirt.net/shop.php?op=article&article_id=4911772&article_category_id=21940
Kommentar von Joey — 23. Mai 2007 #
http://www.skydrak.de/wp-images/smilies/policeman.png
Kommentar von lalala — 12. Juni 2007 #
Kommentar von lalala — 12. Juni 2007 #
Ist zwar etwas hart, aber im Grunde stimmt das schon. Bei manchen Sachen macht es sich der Autor aber zu leicht.
Z.B. gibt es in jeder Stadt eine Kneipenmeile und die meisten, die Fahrzeugbau studieren, wollen gar nicht in Wob bleiben. Es ist ein offenes Geheimnis, dass es bessere Arbeitgeber für junge Ingenieure gibt, als VW.
Andere Dinge sind natürlich Geschmackssache. Die meisten Leute (in Deutschland) mögen historische Bauten, Fachwerkhäuser etc. Dieses Verlangen nach antiker Architektur kann ich überhaupt nicht begreifen. Liegt wohl an der grundsätzlichen Rückwärtsgewandheit, Zukunftspessimismus und Technologiefeindlichkeit in Deutschland. Die meisten ausländischen Besucher jedenfalls finden Wolfsburg rein äußerlich sogar sehr schön. So weit würde ich persönlich nicht gehen, aber auch ich mag keine engen Straßen mit Kopfsteinpflaster aus dem Jahre 12.
Was den Charakter (falls man das so nennen darf)der Leute angeht, da stimmt alles. Das kommt halt, wenn der Bandarbeiter (der für seinen Job eigentlich keine Ausbildung bräuchte), mehr verdient, als so mancher Akademiker. Allerdings könnte sich das ab 2011 ja ändern, dann sehen wir weiter, wie es weiter geht. Wird es eine Auswanderungswelle geben, oder wird man wie in Dubai auf andere Geldquellen setzen? Man weiß es nicht
Kommentar von Alex — 10. Juli 2007 #
Die indirekt oder direkt unstellte Intolleranz der Wolfsburger zeigt hier eindeutig nur eine Person ! Wie blöd muss jemand sein längere Zeit in einer Umgebung zu verbringen in der alles so schrecklich ist !Wenn wir Leute mir Deiner Arroganz loswerden können sind wir gerne bereit auf den “Großstadtstatus “zu verzichten ! (Burger King ist im Bau )
Kommentar von M.W — 12. September 2007 #
@ M.W.
Leider komme ich derzeit hier nicht weg (jedenfalls nicht ohne erhebliche finanzielle Verluste), aber wenn jemand Interesse an einer 100 qm Eigentumswohnung hat, darf er sich gerne an mich wenden, und die “Leute mit meiner Arroganz” verringern sich um die Zahl 2
Kommentar von Joey — 12. September 2007 #
VIELE MEINEN EIN BANDARBEITER BEI VW BRAUCH KEINE
AUSBILDUNG
DER SOLLTE MAL AM BAND ARBEITEN
VIELE ABITURIENTEN BRECHEN SICH NACH PAAR TAGEN
DEN KOPF UND DIE KNOCHEN
VIELE TECHNIKER ARBEITEN AM BAND
MEIßT MIT FACHARBEITERAUSBILDUNG
UND ZUM VERDIENST:
EIN VW FACHARBEITER VERDIENT DAS DOPPELTE WAS ER
FÜR SEINE WOHNUNG AUSGEBEN MUß
DER ANGEBLICHE HOHE VERDIENST SIND ALTE MÄRCHEN
ODER ANGABEN VON ANGEBER BEI KUREN
Kommentar von RAINER RUNGE — 12. September 2007 #
Sehr schön.. ^^
Muss sagen, ich bin mit meinen Freund auch nach Wob gezogen, der Text beschreibt es genauso wie es ist..^^
Kommentar von sina — 29. September 2007 #
Gut geschrieben und absolut wahr! Man sollte aber vielleicht nicht zu sehr generalisieren – immerhin arbeitet nicht jeder in WOB im ‘Werch’
.
Wenn mal man ne Woche oder zwei aus Wolfsburg rauskommt, dann spürt man bei seiner Wiederkehr so richtig den Wolfsburger Kulturstau. Allein beim Anblick des ZOB, der zu Idiotenstoßzeiten vor Hip-Hopper Atzen geradezu überläuft, möchte man am liebsten gleich wieder zurück in die Zivilisation flüchten. :nein:
Dass hier einige von den VW-Trollen ihr Unwesen in den Comments treiben wundert mich gar nicht. Immerhin handelt der Text ja von ihnen. Und die Qualität ihrer ‘Retorten’ untermauert die Aussagen im Text umso mehr.
Mann, wie ich mich darauf freue, aus dieser Stadt zu flüchten.
regards
Kommentar von Luke — 11. Oktober 2007 #
Tja, was soll man noch hinzufügen?:wink:
Ich arbeite und lebe nun schon viele Jahre in Wolfsburg (:flenn:)und dachte dass nur ich solche Meinung von dieser arroganten Gesellschaft habe?!
der text spiegelt zu 90% meine langjährige Erfahrungen wieder.
vielen dank für diesen Pranger:saufen:
Kommentar von Schnulle — 21. Oktober 2007 #
Passt alles…
Allein wenn touristen nach Wolfsburg kommen muss es jeden schon vergehen…der runtergekommene und versiffte Bahnhof der unverkleidete Betonklotz namens Phaeno von den man halb erschlagen wird und man sich fragt ob hier noch gebaut wird oder es wirklich schon fertig ist?! Weiter gehts zur ZOB wo sich die Stadtchaoten versammeln am rumpöbeln sind und alles versiffen sowie Punks die aufer Straße liegen und mit Bierflaschen um sich werfen. Fährt man dann mal Richtung Fallersleben kommt man sich vor als würde man durch ein ausgetrocknetes Flussbett fahren wo selbst der Rettungsdienst probleme hat seine Patienten ins Krankenhaus zu befördern. Gegen all diese Sachen wird nix unternommen stattdessen wird für Millionen die Porschestraße mit irgendwelchen Steinen aus dem Dschungel zugepflastert die mit zich Flugzeugen hergeflogen wurden. Ich sag nur Co2 und so…
Über VW möchte ich garnich erst eingehen wo schon jeder ab Unterabteilungsleiter ein eigenen Dienstwagen bekommt und ab Abteilungsleiter sogar seine Frau selbst wenn sie im Supermarkt arbeitet.
Die ach so tolle Disco namens NoVuM wo selbst schon die 12 Jährigen drin rumturnen.
Sowie die Polizei die sich lieber um um lapalien wie Mofafahrer kümmert die statt 25km/h 40km/h fahren, da müssen dann aber natürlich auch gleich 3 Fahrzeuge hin gibt ja sonst keine Probleme in der Stadt um die man sich kümmern sollte…
Mfg
Kommentar von Blubb — 25. Oktober 2007 #
also ich bin seit kurzem in wolfsburg um hier 3jahre schule zu machen und muss mal erwähnen, daß der bahnhof NICHT versifft ist oder irgendeine ecke von wolfsburg dreckig… guckt euch mal berlin an .. und ich meine nicht marzahn oder ähnliches….der bahnhof ist halt alt und merkwürdigerweise und denkmalschutz .. genau wie das alte bürogebäude… das PHAENO sieht aus wie ein betonklotz weil es das einzige gebäude der welt ist bei der die technologie des *betonverschweißens* angewendet worden ist. man sollte schon etwas wissen anhäufen bevor man hier herumurteilt.
wolfsburg ist keine natürlich gewachsene stadt und hat viele sogenannte *atzen* die in ihren tiefergelegten karren durch die gegen fahren. hat aber auch andere menschen die man sehen kann wenn man in die richtigen schuppen geht. traurig sind auch die wolfsburger, neben den dissen-atzen, die ihre stadt nicht mögen und immer nach braunschweig gehen, das keineswegs so viel besser ist. man muss auch selber was machen und nicht immer nur von einer stadt verlangen. hier wird das geld gemacht, weil vw nunmal ein konzern mit weltbedeutung ist. das geld wird für die attraktivität der stadt ausgegeben. damit es hier wieterhin aufwärts geht. zudem gehört wolfsburg zu einer der besten städte wenn es um den lebensstandard geht. super infrastruktur etc. etc., es ist halt einfach über wolfsburg zu meckern, frage mich aber was an eurer jeweiligen heimatstadt sooo viel schöner und besser und vor allem sauberer ist… habt ihr mehr müllwagen? das wage ich mal zu bezweifeln…
Kommentar von Rando — 28. Oktober 2007 #
also ich wohne mein lebenlang in wolfsburg und kann in keinster weise mit dem zustimmen was der autor geschrieben hat also ich hab hier noch niemanden “werch” sagen hören oder sonstiges. außerdem ist es hier garantiert nicht dreckig schau dir mal hamburg berlin oder sonstewas an und hier lebt niemand in angst den großstadt status zu verlieren weil es schnuppe ist. ich weiß echt nicht was der autor für komplexe hat aber wolfsburg rockt und was du erzählst ist totaler schwachsinn:mad:
Kommentar von Kathi — 30. Oktober 2007 #
Blödsinn, Kathi. Ich lade Dich mal auf einen Kaffee ein und zeige Dir die Gegend, in der ich wohne. Dann gehen wir sogar mal in den Wald (wo ich dachte, ich könnte mich mit den Hunden hin verziehen, weil’s das schön sauber ist). Von wegen.
Wolfsburg ist eine Müllhalde, mit Ausnahme der Porschestrasse und vielleicht noch Reislingen.
Ganz abgesehen von dem Gesockse, was hier rumläuft….
Kommentar von Joey — 30. Oktober 2007 #
der artikel ist der hammer. ich kann nichts weiter als nur noch AMEN sagen.:umarm:
obwohl ich auch noch mal anmerken muss, dass ich manchmal, seitdem ich nicht mehr in wolfsburg wohne, diese spezielle wolfsburger naivität vermisse. wie einfach ist das leben mit pling-pling…:grin:
Kommentar von Julia — 11. November 2007 #
Zitat von Rando:zudem gehört wolfsburg zu einer der besten städte wenn es um den lebensstandard geht.
Aber auch nur wenn Du Hartz4 bekommst und Ausländer mit Flüchtingsstatus hast.
Als “normaler” Arbeiter kannst Du Dir hier echt nix mehr leisten geschweige denn das man “auf einen grünen Zweig kommt”
Das einzige positive ist echt das die City sauberer ist(da gehen die Penner echt zum Mülleimer und schmeißen ihre leeren Flaschen weg:geil ) als unser Umfeld hier(hier sind Kinder wie Eltern zu doof um zu wissen was ein Mülleimer ist, da wird der ausgeschüttet und als Torpfosten benutzt:evil: )
@ Kathi
Also bei uns im “Werch” ist das Standart, aber kommt vielleicht auch auf die Abteilung an
Und Berlin fand ich nie so dreckig wie hier Wolfsburg.
Und wenn ich könnte wie ich wollte wäre ich hier schon über die sieben Berge,….
aber wenn jemand Interesse an einer 100 qm Eigentumswohnung hat, darf er sich gerne an mich wenden:grin:
Kommentar von Sabine — 11. November 2007 #
@sabine
wirtschafts- & infrastrukturbericht
hinsichtlich kaufkraft bzw. reallöhne, ärztliche versorgung, schulen, einkaufsmöglichkeiten, freizeitmöglichkeiten, grünflächen, verkehrsnetz, kriminalitätsrate, etc. etc.,
nicht die bild bildet….
Kommentar von rando — 12. November 2007 #
@ Rando:
Solche Berichte sind Statistiken, denen ich nicht traue, wenn ich sie nicht selbst erstellt habe. Und was aagen die für den Otto-Normal-Wolfsburger aus?
Ärztliche Versorgung: angemessen
Schulen: Anzahl gut, Schulsystem traurig
Einkaufsmöglichkeiten: sehr gut
Freizeitmöglichkeiten: da hat wohl jeder eigene Vorstellungen, aus meiner Sicht mangelhaft
Grünflächen: viele, und viele sau-dreckig
Verkehrsnetz: wirklich gut
Kriminalitätsrate: statistisch zu anderen Städten….. keine Ahnung, aber was man selbst so mitbekommt sind die Dinge, die eh in keiner Statistik geführt werden. Ohne Tränengas gehen hier die Frauen doch schon nicht mehr alleine einkaufen (spreche von Westhagen)
Kurz: Zahlen sind das eine, das ist wie beim Wetter. 6 Grad, gefühlt 0 Grad
Kommentar von Joey — 12. November 2007 #
Tja das mag es hier alles geben.
Kaufkraft ist keine da (bei Arbeitern), da die Löhne nicht mehr das sind was sie mal waren. Dank dem Euro !
Freizeitmöglichkeiten….und warum bauen die Kiddies hier nur noch Sch***e
Grünflächen…..wenn der ganze Müll weg ist ja ok.
Verkehrsnetz, da muß ich Dir Recht geben ist gut.
Schulen….naja die sind das letzte, wenn der Unterricht ständig ausfällt weil die Lehrer doch erstmal den Ausländern Deutsch beibringen müssen und die paar wenigen Deutschen auf der Strecke bleiben da sie ja kein Unterricht bekommen.
Kriminalitätsrate….wäre hier riesig, wenn das meiste nicht unter den Tisch fallen würde.
Ich lese keine Bild
Kommentar von Sabine — 12. November 2007 #
Erstmal will ich dir sagen, ich finde den Text klasse, denn er gibt relativ genau meinen Eindruck von Wolfsburg wieder. Ich bin vor 3 Jahren hierher gezogen, weil ich ein Studium an der FH begonnen habe und kann diese Stadt mittlerweile nicht mehr ertragen. Darum ist das erste, was ich nach dem Diplom mache, ein Umzug in eine andere Stadt.
Und ich bin mit dieser Meinung nicht allein. So ziemlich jeder den ich kenne, der von außerhalb kommt um hier zu studieren, will auf keinen Fall in WOB bleiben. Ich denke das ist auch schon der Punkt. Alle die hier in den Kommentaren so “Pro WOB” sind kommen auch aus WOB. Wenn man sein Leben lang diese Gehirnwäsche ala “Wolfsburg ist das Zentrum der Welt” und über die “wichtigen Dinge des Lebens” (aufgemotztes Auto, Designerfrisur, Designerklamotten, etc…) ertragen hat, dann kann man auch nicht anders. Liebe Wolfsburger:
Wir sind NICHT neidisch auf euch (worauf denn auch???), sondern WIR kennen einfach noch andere Orte, die wirklich schön sind und die wirklich was zu bieten haben!
Mir hat einmal ein Redakteur einer örtlichen Zeitung geschrieben, ihre “Objektivität sei ihr höchstes Gut”! Das war genau jene Zeitung, die jede Kleinigkeit die hier passiert in goldenem Licht erstrahlen lässt.
Und wenn ich mir so die neusten Pläne der Stadt anschaue, zukünftig Wolfsburg zu einem Ausflugsparadies für Berliner zu machen, dann kann ich nur lachen!!! Was hat WOB denn, was es in Berlin nicht mehrfach gibt (außer dem Phaeno und der Autostadt)???
Sorry ich mach an dieser Stelle mal Schluss, sonst wirds beleidigend…
Kommentar von Micha — 26. November 2007 #
Dem Kommentar über mir ist ncihts mehr hinzu zu fügen.
@RAINER RUNGE
Tja da war wohl “Captain Caps” an bord.
Kommentar von Sebastian — 27. November 2007 #
Man könnte meinen, da hat einer trotz Bewerbung keinen Job bei VW abbekommen?! Oder weshalb dieser Frust?
Kommentar von Mermaid — 4. Dezember 2007 #
Ich hatte ein Job-Angebot von VW, hab den Vertrag sogar noch zu Hause liegen, habe aber dankend abgelehnt. Mir gings nur um die freien Tage in der Schule in diesem Bewerbungsverfahren.
Kommentar von Pascal — 5. Dezember 2007 #
Hachja, ein wunderbarer Text, und die liebevollen Kommentare der durch ihn gar tödlich getroffenen zum Beweis gleich darunter…das macht es noch herrlicher. =)
Kommentar von Johanna Weber — 13. Januar 2008 #
Hilfe!!! Wie abschreckend. Hab auch ein Jobangebot aus Wob bekommen. Jetzt muß ich das wohl nochmal gründlich überdenken…
Kommentar von Alexander — 9. März 2008 #
Geiler Artikel! passt leider wirklich…musste ein jahr in dieser stadt verbringen und habe einen kulturschock bekommen…größtenteils blondierte,ungebildete,oberflächliche,arrogante leute…aber gottseidank kann man irgendwann entscheiden,wo man wohnen möchte…:grin:
Kommentar von Sina — 14. März 2008 #
Zitat:
“…er seine Kindheit in dem sehr konservativem Örtchen Namens Hoitlingen. 400 Einwohner… Alle eine andere Meinung als er… Alle ein wenig anders eingestellt… Alle ein wenig spießig. Nichts für Pascal, aber bis er seine Ausbildung als Fachinformatiker abgeschlossen hat, muss er wohl noch einige Jahre in diesem Ort ertragen….”
Mir tun die Hoitlinger leid.:razz:Die Welt scheint schon seit jeher gegen Pascal zu sein, deshalb muss er sich irgendwie äussern und verfasst diesen Blog. Ein virtueller Hilfeschrei.
Ungefähr so wichtig wie ein Sandkorn in der Sahara, klischeeüberladen und auf dem Niveau eines pubertierenden Muskelsportlers.
Es gibt Leute, die tun was, wenn sie sich unwohl fühlen, gehen in die Politik, bringen sich irgendwie ein. Un des gibt die Pascals dieser Welt. Die können alles besser,wissen alles besser, aber bekommen nichts auf die Reihe ausser einem Blog.
Grüsse aus Wob:razz:
Kommentar von HipHop-Atze — 18. Juni 2008 #
Och, ich tue auch was dagegen. Ich zieh hier weg. Was kann einem besseres passieren? Deswegen muss ich nicht gleich in die Politik.
Kommentar von Pascal — 18. Juni 2008 #
Der Autor scheint eine in dieser Gegend häufig beobachtete Eigenschaft verinnerlicht zu haben – ich nenne es das Sterntaler-Syndrom (für Nicht-Märchen-Möger: Hemd aufhalten und selbstverständlich erwarten, dass sofort das reinfällt, was man sich innig wünscht, aber noch keinem verraten mochte).
Die vorteilhaften Aspekte mitnehmen, über die negativen jammern (und das nicht mal auf hohem Niveau!) und Arroganz in einem Stil beklagen, den ich nur so beschreiben kann: Ein Esel schimpft den andern Grautier.
Ich wünsche ihm die praktische Erfahrung, in der Produktion eines grossen Industriebetriebs über Jahrzehnte im Drei-Schichten-Betrieb tätig sein zu dürfen, dabei physisch und psychisch gesund zu bleiben – und kann ihm nur raten: Wenn er kulturelle Anregung sucht, suche er sie zuerst in sich selbst und handle danach.
Kommentar von kunert-dorn — 6. Juli 2008 #
In Emden sieht es auch nicht anders aus: Der IQ liegt weiter unter Null dafür der Promillewert der Einwohner ähnlich hoch wie die durchschnittliche Wassertemperatur der Nordsee. Man redet über VW, VW ach ja und da wäre dann auch noch VW. Wohnklos der Neuen Heimat zieren das Randgebiet von Emden und die Lokalausgabe in der Ostfriesen-Zeitung berichtet Montags von den unzähligen Schlägereien in der Innenstadt und kurioserweise von der zunehmenden Anzahl sturzbesoffener AutofahrerINNEN. Gerade heute erst wurde in der Zeitung berichtet wie eine Emderin mit satten drei Promille ein paar Verkehrsteilnehmer gerammt hat. Emden mit seinem VW-”Werch” ist Wolfsburg II – im Kleinformat…
Kommentar von Ostfriese — 29. Juli 2008 #
Nein, das mit dem Sterntaler glaube ich nicht. Derlei Kommentare zeigen nur zu deutlich, daß die, die Führerstadt Wolfsburg toll finden, wirklich nur an eines denken: an Geld. *G* Nach wie vor ist das hier ein sehr schöner Text. Wer ist eigentlich HipHopAtze?
Kommentar von JW — 9. August 2008 #
Böse, aber korrekt, der Text. Was noch anzumerken wäre: Fragt man in einer örtlichen Lokalität (z.B. N8schicht – Disco kann und will ich das nicht nennen) einen Wolfsburger, was er macht, ist er entweder Abteilungsleiter oder in der FE beschäftigt – die Bandarbeiter scheinen nicht aus Wolfsburg zu kommen… WOB ist ein Jahrmarkt der Eitelkeiten, in dem ich zwar arbeiten, aber nicht leben kann (Vor allem, wenn man bedenkt, dass hier ein Loch von einer Plattenbau-Wohnung etwa ein drittel mehr an Kaltmiete kostet als dies bei einer in Parknähe gelegenen, frisch renovierten Altbauwohnung mit knapp 4m Deckenhöhe im 35 Kilometer entfernten Braunschweig der Fall ist… Die Ersparnis bei einer 2 Zimmer-Küche-Bad Wohnung reicht um sich neben einer Monatskarte für den Weg zur Arbeit noch einen Kaffee täglich für den Weg am Bahnhof zu holen (nur als Beispiel)… Nicht, dass mich jemand falsch versteht – ich bin in WOB geboren, aber seeeehr glücklich, früh weggezogen zu sein – auch wenn ich mich nun wieder in Reichweite meiner Geburtsstadt befinde.
Kommentar von Paul — 22. Mai 2009 #
Ach ja…… Wolfsburg. Durch den eben geschriebenen Kommentar wurde ich auch wieder erinnert, daß diese Stadt existiert.
Wir haben’s geschafft und sind geflüchtet, raus aus dem Müllkippen-Ghetto, rauf auf’s Land. Gute Luft, Ruhe, direkt am Wald, tolle Nachbarn, nachts gehen so früh die Laternen aus, daß man einen tollen Sternenhimmel sehen kann. In der reinen Anliegerstrasse fahren am Tag vielleicht 10 Autos, ansonsten mal ein Traktor oder ein paar Kinder mit dem Fahrrad. Als Lärmbelästigung, die wir in Wolfsburg immer hatten, könnten wir höchstens diverse Vogelarten früh Morgens und ein paar Frösche spät nachts verklagen
Es ist hier so ruhig und ländlich, hier gibt’s nicht mal Bürgersteige. Und die Hunde finden’s hier ebenfalls toll – hier darf jeder Hund (und davon gibt’s hier eine Menge) frei herumlaufen und die Nachbarn auf ihrem Grundstück besuchen.
Was der “Vorredner” schon sagte……. in der traumhaften WOB-Plattenbausiedlung liegt der Mietspiegel für eine 98 qm Wohnung bei 550 Euro zzgl. 120 Euro Nebenkosten. Wir bewohnen nun ein 160 qm Haus mit 150 qm Garten und eigener Garage incl. Nebenkosten für unter 500 Euro. Und mit dem Abo kommt man stressfrei vom nahgelegenen Bahnhof in 25 Minuten direkt vors “Werch”. Was will man mehr?
Wolfsburg…… das Einzige, was mich an dieses Drecksloch denken lässt, ist Skydrak und unser Nachbar. Der ist nämlich leider begeisterter Vfl-Fan
Ländliche Erholungsgrüsse
Joey
Kommentar von Joey — 22. Mai 2009 #
dieser bericht ist ein einziger scheiß so einen quatsch hab ich noch nie über Wob gehört. der autor hat keine ahnung hat wohl mal ne absage von VW bekommen weil er so dumm ist.
Kommentar von eselnjuk — 25. Juni 2009 #
Bin endlich raus aus Wolfsburg, wenn ich manchmal nach Wob komme (um im “Werch” mein Brot zu verdienen) kommt es mir vor als wenn ich aus einem Alptraum erwacht bin. Endlich nix mehr mit den ganzen Spinnern zutun haben, bis auf ein paar die auch im “Werch” arbeiten. Denn diese sehen das reale Wolfsburg nicht, weil sie außer die Maloche und ihr Bier (an der blauen Lagune)nix anderes haben.
@eselnjuk
Du machst bestimmt auch nur Überstunden im “Werch” !?:razz:
@Paul
Das die Bandarbeiter nicht in N8schicht zu finden sind liegt daran, das sie Geschmack haben:wink: und sich von solchen Schuppen fernhalten (da da eh meinst irgendwelche Schlägereien sind.)
Aber sonst stimmt Dein Text:smile:
Kommentar von Sabine — 26. Juni 2009 #