Samstag
Geschrieben am 28. November 2005 um 9:56 | In Leben | 2 Kommentare »Der Samstagabend war seit langem Mal wieder ein Tag, welchen ich so schnell wie möglich vergessen möchte. Nicht das nur zu viel Alkohol im Spiel war, ich wieder geraucht habe und diese Abweisung meines Partners vorhanden war. Nein, es war einfach alles Mist.
Eigentlich wollte ich ja nicht ins Dax, aber als ich erfuhr das meine bessere Hälfte auch hinfährt, überlegte ich es mir doch anders. Da meine Cousine am Vormittag schon den Wunsch äußerte, wieder hinfahren zu wollen.
Angekommen wurde ein alkoholisches Getränk nach dem Anderen hinuntergekippt, ohne Sinn. Plötzlich stand er dort, mein Partner, oder besser gesagt Kai stand dort. Den dieser Blick den er mir zuwarf hatte nichts von Liebe in sich. Den ganzen Abend ging er auf Distanz, wir wechselten kein einziges Wort. Selbst auf Anraten meiner Cousine hin, dass er bitte mal kurz zu mir kommen sollte, reagierte er nicht.
Ja, alles blöd gelaufen. Wieso muss er so abweisend sein? Nur weil er vor denen ungeoutet ist, mit denen er da war? Was ist so schwierig an einem netten “Hallo, wie gehts?”. Nein, da wird nur kurz die Hand im Suff gereicht, aber mehr auch nicht.
Auf der Rückfahrt schrieb ich ihm, dass ich in letzter Zeit so anhänglich bin, weil ich nicht weiß was meine Zukunft bringt. Er fragte mich dann per SMS ob er mich anrufen könnte. Klar, Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Ich konnte mir noch Gedanken machen, was ich sagen will und besonders wichtig, zur Ruhe kommen, bevor ich wieder lauter Vorwürfe mache.
Das Telefonat lief ganz normal, gefühlvoll. Einsicht und Verständnis für den Partner sind da. Er sieht ein das er mich zu oft mit Füßen tritt, wenn ich einfach nur lieb bin, einfach nur bei ihm im Arm liegen will und er mich abweißt. Wir brauchen mehr Zeit miteinander – die haben wir nun dann Anfang Februar im Urlaub.
Ich habe gesagt das ich schon so oft ihm zur Liebe eingesteckt und weggesteckt habe. Meine Bedürfnisse vergessen habe, meine Wünsche aus den Rudern liefen ließ. Er verstand es, verstand meine Wünsche, Wünsche die ich schon lange habe, aber die ich mich nüchtern nie traute zu äußeren. Der Wunsch nach mehr Zweisamkeit, nach mehr Verständnis, nach mehr Zärtlichkeit.
Er flüßterte, das kriegen wir alles hin, ich liebe dich mein Engel, ich komme morgen nach Wolfsburg, dir zur Liebe, schlaf schön.
Mit Tränen in den Augen schlief ich etwas beruhigter ein…
2 Kommentare »
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ach mensch… das is mir alles so komisch.. nein, vielleicht, ja natürlich… hä?? *s* männer.. da soll mal einer durchsehen. naja… hoffen wir, dass es alles so kommt wie du es verdient hast
Kommentar von vampirekiss — 28. November 2005 #
[...] Ich glaube unser Telefongespräch hat ihn ein wenig zum Nachdenken angeregt. [...]
Pingback von Skydrak.de » Blog Archive » Etwas besser… — 29. November 2005 #